Bauvorhaben und Naturschutz
Eine Checkliste
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2.2. Landschaftselemente

Landschaftselemente wie Wurzelstöcke, Steine oder Lesesteinhaufen, Einzelbäume und Ge­hölz­gruppen fördern die Artenvielfalt und bereichern das Landschaftsbild.
 
2.2.1. Landschaftselemente naturnah anordnen:
• Natürliche Landschaftselemente sind unregelmäßig verteilt. Sie sind meist unterschiedlich groß und treten an bestimmten Stellen gehäuft auf (zB die meisten und größten Steine am Hangfuß).
• Künstlich wirken hingegen gleichmäßig und rasterartig verteilte Landschaftselemente.
• Oft lassen sich unterschiedliche Landschaftselemente (zB Felsblöcke und Gehölze) mit­ein­ander kombinieren.
 
2.2.2. Auf naturraumtypische Landschaftselemente achten:
• Ortstypische Materialien verwenden.
• Keine Aufforstungen in offenen Riedlandschaften.
• Lesesteinhaufen, Felsblöcke und Einzelsteine nur dort einbringen, wo Steine na­tür­lich­er­wei­se vorkommen.
• Verzicht auf größere Totholzstrukturen in Lebensräumen, in denen von Natur aus keine Gehölze wachsen oder in die Totholz nicht eingetragen werden kann (zB oberhalb der Waldgrenze).
 
2.2.3. In intensiv genutzten Flächen ungedüngte Pufferbereiche um Kleinstrukturen anlegen.


Fotos
 
Gehölze gliedern Kulturlandschaften und bereichern das Landschaftsbild. Landschaftselemente fördern die Artenvielfalt. Solitärbaum als landschaftsprägendes Element. Feldgehölze als wertvolle Strukturen in der Kulturlandschaft.


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