Bauvorhaben und Naturschutz
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4.7. Natürliche Sukzession (Selbstbegrünung)

Dynamische Lebensräume, beispielsweise Auen oder Schuttfluren, werden möglichst sich selbst überlassen. Die Besiedlung erfolgt durch Pflanzen aus der Umgebung bzw durch Keimung von Samen der Bodensamenbank.
 
4.7.1. Dabei die Ansiedlung von Problempflanzen (Neophyten) beachten (besonders in Tallagen).
 
4.7.2. In Hanglagen bzw an Böschungen ist die Erosionsgefahr oft ein Ausschlusskriterium für eine natürliche Vegetationsentwicklung.

=> naturtipps: Ruderalflächen


Fotos
 
Pionierstandorte sind oft ökologisch interessant. In den ersten Jahren dominieren auf spontan begrünten Standorten oft Ruderalarten. Optimal ist, wenn dynamische Lebensräume, beispielsweise Flussufer, der natürlichen Sukzession überlassen werden können. Gerade an Gewässerufern ist natürliche Sukzession die ideale Begrünungsmethode, sofern dies nicht durch extreme Standortverhältnisse (zB harte Verbauung), Erosion oder Ausbreitung von Neophyten verhindert wird. Im Bild Weidenkeimlinge auf einer jungen Sandbank an einem Gewässer.


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