Bauvorhaben und Naturschutz
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6.3. Unterhaltspflege bzw -nutzung

Die Unterhaltspflege umfasst alle langfristigen Pflegemaßnahmen, um die Begrünung zu erhalten.
 
6.3.1. Mahd von Straßenrändern und Böschungen.
 
6.3.2. Rückschnitt von Gehölzen.
 
6.3.3. Pflege von Kleingewässern, um ein Verlanden zu verhindern.
 
6.3.4. Erhaltung ingenieurbiologischer Elemente.
 
6.3.5. Auf Landwirtschaftsflächen entspricht die Unterhaltspflege der standortgerechten Be­wirt­schaf­tung durch Mahd oder Beweidung, in Wäldern der forstwirtschaftlichen Nutzung.
 
6.3.6. Entfernung und Entsorgung von Müll.

=> naturtipps: Naturnahe Pflegemaßnahmen


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Für den langfristigen Erfolg der Rekultivierung sind die Unterhaltsmaßnahmen von großer Bedeutung. Mulchen führt oft zu einer unerwünschten Nährstoffanreicherung. Die dicke Mulchschicht wirkt sich negativ auf die Vegetationsentwicklung aus. Aus tierökologischer Sicht sind schonende Mähtechniken wichtig. Die Todesrate durch Schlegelmähwerke (Mulchen) ist meist um ein Vielfaches größer als bei Verwendung von Messerbalken bzw Doppelmessermähwerken. Auf Landwirtschaftsflächen entspricht die Unterhaltspflege der standortgerechten Bewirtschaftung durch Mahd oder Beweidung.
Keine falsch verstandene Ingenieurbiologie, sondern illegale Müllentsorgung. Werden Strukturelemente wie Stein- oder Holzhaufen zu stark überwachsen, sollte die Vegetation teilweise wieder entfernt werden. In Kleingewässern sind oft regelmäßige Pflegeeingriffe zweckmäßig, die eine vollständige Verlandung verhindern.


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