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7. Neophyten

Viele invasive Neophyten – nicht heimische Pflanzenarten, die aufgrund ihrer Ausbreitung Pro­bleme verursachen – besiedeln bevorzugt offene, unbewachsene Bodenstellen. Ge­län­de­ver­än­der­ungen und Materialtransporte sind daher oft die Ursache für die Ansiedlung von Neophyten. Im Herbst, wenn die Samen vieler Neophyten reif sind, sind offene Flächen oft problematischer als im Frühjahr.
 
Zu den besonders problematischen Arten zählen:
• Japanknöterich (Fallopia japonica)
• Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
• Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)
• Späte und Kanadische Goldrute (Solidago gigantea, S. canadensis)


7.1. Während der Baumaßnahmen
7.2. Nach Abschluss der Bauarbeiten
7.3. Bestandsregulierung


=> naturtipps: Neophyten


Fotos
 
Japanknöterich verfügt über ein enormes Regenerationsvermögen - selbst kleine Sprossteile können sich bewurzeln und neu austreiben. Ein Zurückdrängen dieser Problemart ist deshalb sehr schwierig. Zu den typischen Wuchsstandorten des Drüsigen Springkrauts zählen Uferböschungen, Auwälder, Weg- und Straßenränder, Deponien, Waldränder und -lichtungen. Inhaltsstoffe im Pflanzensaftdes Riesenbärenklaus können in Kombination mit Sonnenlicht (UV) zu schweren Hautverletzungen führen. Die Heimat der Späten Goldrute liegt in Nordamerika.


Weiterführende Informationen
 
Stadt Luzern & Kanton Luzern (2012): Invasive Neophyten auf Baustellen. Gemeinsames Merk­blatt der Stadt Luzern und des Kantons Luzern, Download pdf (1.231 kb)
 
Aktionsprogramm Neophyten und Kreuzkräuter Vorarlberg: www.neophyten.net/aktionspro gramm.html


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